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Engagement-Rate-Rechner

Berechnen Sie die Engagement-Rate Ihres Kontos aus Ihren Followern, Likes und Kommentaren.

So wird die Engagement-Rate berechnet

Addieren Sie die durchschnittlichen Likes und Kommentare mehrerer aktueller Beiträge, teilen Sie durch die Follower-Zahl und multiplizieren Sie mit 100. Bei 10.000 Followern mit im Schnitt 400 Likes und 30 Kommentaren ergibt das (430 ÷ 10.000) × 100 = 4,3 %. Nehmen Sie mehrere Beiträge statt eines einzelnen: Ein zufällig gut gelaufener Beitrag schönt den Wert, eine ruhige Woche drückt ihn.

Was ein guter Wert ist

Unter 1 % ist schwach, 1–3 % ist der breite Durchschnitt, 3–6 % ist stark, über 6 % ist selten. Lesen Sie den Wert immer im Verhältnis zur Kontogröße: Konten unter 10.000 Followern liegen regelmäßig bei 4–5 %, weil ein kleineres Publikum enger verbunden ist, während Konten jenseits einer Million oft unter 1 % liegen, ohne dass etwas falsch läuft. Der Vergleich mit einem zehnmal größeren Konto misst die falsche Sache.

Warum der Wert schwankt

Die Ursachen sind meist unspektakulär. Follower aus Gewinnspielen oder Massenkäufen vergrößern den Nenner und tragen nichts zum Zähler bei — die Rate fällt, obwohl das echte Interesse gleich bleibt. Häufiger zu posten, als man etwas zu sagen hat, wirkt genauso. Ein Formatwechsel — Feed-Beiträge zu Reels, langes Video zu Shorts — setzt den Vergleich vollständig zurück, weil beide nicht gleich gemessen werden.

Engagement-Rate — häufige Fragen

Rechne ich mit Followern oder mit Reichweite?

Beides ist üblich und beantwortet unterschiedliche Fragen. Die Rate pro Follower ist der Wert, nach dem Marken fragen, und der Wert, den dieser Rechner liefert. Die Rate pro Reichweite zeigt, wie die Menschen reagiert haben, die den Beitrag tatsächlich gesehen haben — aussagekräftiger für einen einzelnen Beitrag. Die Werte sind nicht austauschbar; sagen Sie dazu, welchen Sie meinen.

Ist die Engagement-Rate auf allen Plattformen gleich?

Nein, und sie sollten nicht direkt verglichen werden. TikTok erzeugt meist höhere Werte als Instagram, weil der Feed Inhalte auch Nicht-Followern zeigt. YouTube verhält sich wieder anders, weil dort die Wiedergabezeit schwerer wiegt als Likes. Vergleichen Sie ein TikTok-Konto mit anderen TikTok-Konten.

Bedeutet eine hohe Rate ein gesundes Konto?

Sie ist ein gutes Zeichen, kein Urteil. Ein kleines Konto mit auffällig hoher Rate hat womöglich nur ein paar treue Bekannte in den Kommentaren. Achten Sie darauf, ob sich die Rate über viele Beiträge hält und ob die Kommentare wie echte Antworten klingen — nicht wie Emojis von Konten ohne eigene Beiträge.

Wie oft sollte ich neu rechnen?

Monatlich reicht für die meisten Konten. Nach jedem Beitrag zu prüfen misst Rauschen: Einzelne Beiträge schwanken stark aus Gründen, die nichts mit dem Konto zu tun haben. Ein Monatswert über mehrere Monate zeigt die Richtung — und die ist der Teil, auf den man reagieren kann.

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